Buerofabrik_liquide Orga

A gile Organisation ist neben „agilem Arbeiten“ und „Agile Coach“ eines der Buzzwords der letzten zwei Jahre auf Konferenzen, Magazinen, dem Internet und im Berater-Sprech. Doch was ist damit gemeint? Wie funktioniert eine Agile Organisation? So wie bisher, nur halt „agiler“ und am besten mit 70% Homeoffice und in der Firma wird dann ohne festen Arbeitsplatz am „shared Desktop“ gearbeitet der jeden Abend aufgrund der „Clean Desk Policy“ sauber und leer verlassen werden muss? Es scheint derzeit lässt sich alles gut verkaufen an das man „agil“ hängt oder ein „Digitalisierungsheilsversprechen“ knüpft.

Alles bullshit – so könnte man es kurz und knapp zusammen fassen. Allzuoft muss die vermeintlich fehlende Definition einer agilen Organisation als Begründung dafür herhalten, dass die eigene Komfortzone zum Standard für die Agile Organisation erhoben wird. Für diejenigen, die wider besseren Wissens oder aufgrund mangelnder Rechercheanstrengungen krude Thesen darüber verbreiten, wie so eine Agile Organisation aussieht, beginnen wir mit diesem Artikel eine Blogserie, die sich mit den Kennzeichen, Vorteilen und den bereits seit Jahrzehnten existierenden Konzepten der Agilen Organisation auseinander setzt.

Denn mangelnde Recherche-Aktivität ist keine Begründung für das Verteilen von Management-Baldrian mit dem Versprechen, dass bei der Agilen Organisation sich nichts an funktionalen Silos und arbeitsteiligem Arbeiten ändern, aber dennoch alles viel schneller und flexibler werden wird.

In den kommenden Monaten werden wir uns im Rahmen einer Blogserie den Aspekten, Mythen und Missinterpretationen des Themas „Agile Organisation“ widmen.