Unsere ersten Präsenzveranstaltungen mit Hygienekonzept und Abstandsregeln

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Gefühlt ist es gerade erst ein paar Wochen her, dass wir die Module unserer Agile Coach Ausbildung von Grund auf überarbeiteten und zu Online-Schulungen umgestalteten, da begannen wir Anfang August erneut bei Null. Unser Ziel: Unsere Teilnehmer*innen nach der Sommerpause mit angemessenem Hygienekonzept wieder vor Ort begegnen zu können.

Bei unserem Schulungskonzept, welches auf den direkten Kontakt zwischen Menschen und das Miteinander ausgelegt ist, zieht Abstandhalten immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Für unsere interaktiven Elemente wie beispielsweise eine Übung, die über den Bau eines möglichst großen Papierturms unter Zeitdruck unterschiedliche Arbeitsweisen erlebbar macht, mussten wir also alternative Wege finden und genau planen, wer wann wie wo welche Aufgaben erledigen kann. Da wir beispielsweise davon ausgingen, dass Materialien im Eifer des Gefechts von mehreren Personen berührt werden könnten, dachten wir uns eine alternative Aufgabenstellung aus, die ohne Scheren und Klebstoffe auskam. 

Uns war von Beginn an klar, dass wir nur mit ausgearbeitetem und funktionierendem Hygienekonzept wieder Präsenzschulungen veranstalten wollten. Daher kamen als nächstes unsere Locations auf den Prüfstand. Viele unserer üblichen Schulungsräume waren zu klein, um den Mindestabstand einhalten zu können. Also machten wir uns auf die Suche nach Alternativen. Wir telefonierten viel und stimmten mit den neuen Veranstaltungsorten die räumlichen Möglichkeiten, sowie deren Hygienekonzepte ab. Wie machen wir das in den Pausen, mit Snacks, auf den Toiletten?

Dann begannen die Vorbereitungen. Alle Teilnehmer*innen mussten eingewiesen werden, alles nötige gekauft und vorbereitet werden. Da keine*r der Teilnehmer*innen Gegenstände anfassen darf, die jemand anderes bereits in der Hand hatte, verbrachten wir unsere Zeit unter anderem damit, für jede*n Teilnehmer*in eine Tüte mit allen Utensilien zu packen, die vor Ort benötigt wurden. So hatte jede*r eigene Post-Its, Stifte und eine Flasche Desinfektionsmittel.

Und dann ging es nach Berlin. Mit Masken, Utensilien und Flipcharts ausgerüstet, fand die erste Präsenzschulung für Veraenderungskraft seit März statt. Als Unterstützung mit eine*r Trainer*in mehr als sonst. Unser Fazit: Man muss sich und andere schon regelmäßig an die Auflagen erinnern, aber es war schön, sich wieder persönlich begegnen zu können und der Aufwand ist es auf alle Fälle wert.