Im Design Sprint zu unserer neuen Webseite

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Eine Woche Zeit, zu viert im Büro arbeiten und am Ende haben wir – voilà – eine neue Website. Das war der Plan, den wir Anfang März in die Tat umsetzten. Wir, das waren Sylvius, Christina, unser Webdesigner Jan und ich (Annika), die Texterin.

Was wir da vorhatten, war ein sogenannter Design Sprint. Einen Prozess, den Google erfunden hat: 5 Tage, um in kürzester Zeit ein Projekt zu realisieren. Parallel wird geplant, verwirklicht, Feedback eingeholt und optimiert.

Warum ist das sinnvoll? Normalerweise dauert eine „klassische“ Planungs- und Designphase sehr lange und am Ende verstrickt man sich in Einzelheiten und gute oder experimentelle Ideen gehen schnell unter und können nicht ausprobiert werden. Zudem tendiert man ohne eine feste Deadline ja erfahrungsgemäß eher dazu, Dinge vor sich herzuschieben. Mit festem Abgabetermin arbeitet man zielgerichteter und konzentrierter.

Also: Am Montag ging es los und unser Konzept für die Webseite entstand. Wir überlegten uns, wie unsere neue Webseite aus der Sicht unserer Kunden am besten gefüllt und gestaltet werden sollte (Stichwort User Story). Viele Post It´s überall an den Wänden zeugten einen Tag später von tollen Ideen und einem Post-It-Prototypen, den es umzusetzen galt. Während ich textete, arbeitet Jan die Post-It-Idee in das ausgewählte Theme ein. Sylvius und Christina gaben Input und unterstützten uns mit ihrem Feedback. So hatten wir an Tag drei schon den ersten Prototypen mit grober Seitenstruktur ausgearbeitet.

Jetzt ging es an die Optimierung – oder wie wir festgestellt haben: Ans Eingemachte. Die Webseite wurde technisch verfeinert, mancher Inhalt wurde von der alten Webseite übertragen, anderer entstand neu. Und wir stellten fest: Das Projekt ist doch um einiges komplexer als wir dachten. Zwar füllte und verbesserte sich die Webseite langsam, aber doch zu langsam, als dass wir den Veröffentlichungstermin am Freitag hätten einhalten können. Das wurde uns ziemlich schnell klar.

Wir stellten fest, dass es einfacher ist, mit zwei Leuten bei Null anzufangen (so war es, als unsere erste Webseite entstand) als mit vier Leuten – also auch vier Perspektiven – eine vorhandene Webseite zu überarbeiten. Alles dauerte länger und war komplexer. Dabei schien es uns im Vorfeld noch die größte Herausforderung gewesen zu sein, eine Woche zu finden, in der wir alle Zeit haben, uns ausschließlich diesem Projekt zu widmen.

Wir brauchten also noch eine Woche und eine Menge Arbeitskraft von Jan länger, bis wir unserer Webseite tatsächlich online stellen konnten.

Dennoch war der Sprint für uns alles in allem erfolgreich. Es ist ein komplett neues Layout entstanden, eine neue Seitenstruktur und neue Texte. Abseits von den bereits erwähnten Vorteilen, die ein Design Sprint per se mit sich bringt, war es für uns als Team super, zusammen, vor Ort, Bildschirm an Bildschirm Feedback geben und erhalten zu können. Unmittelbar an dem Punkt, an dem es benötigt wurde und nicht irgendwann später. Wir wollen so einen Design Sprint auf jeden Fall wiederholen. Dann aber mit einem kleineren Ziel oder einfach mehr Zeit.

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